Lübecker Nachrichten von 9. Juni 2010
Bettina Albrod
Die Erlösung des Banalen
Dem Hoisdorfer Künstler und Professor Jadranko Rebec widmen die LN ihren sechsten
Atelier besuch. Die Kunst steckt für ihn in allen Dingen, man braucht nur das Auge des Künstlers, um sie daraus zu befreien.
HOlSDORF - Möbel von heute sehen anders aus als die von vor vielen Jahren, und nicht jedem gefallen sie. Jadranko Rebec, Künstler und Professor für Malerei, nimmt das Gewöhnliche und erlöst es durch seine Kunst aus der Trivialität. mehr...
Belinda Grace Gardner:
Fragmente einer Moden-Schau
Jadranko Rebec malerische Unterwanderung und Aufladung
aktueller Warenästhetik
Der Humor in der Werbung oder in der Mode fordert keine Opfer, er spottet nicht, er kritisiert nicht, er bemüht sich lediglich, eine euphorische Atmosphäre von guter Laune und ungetrübtem Glück herzustellen. aus: Gilles Lipovetsky: Narziß oder Die Leere – Sechs Kapitel über die unaufhörliche Gegenwart.1 mehr...
Werner Hofmann
Lieber Jadranko Rebec,
der kurze Besuch in Ihrem Atelier war voll von Eindrücken: Ihre Bilder, immer wieder die Pferde draußen auf der Weide, der schnurrende Kater, der uns erwartungsvoll umschlich.
Das milde, verhangene Sonnenlicht passte gut zu den verschleierten, verwischten Gestalten auf den Leinwänden Ihrer Fashionable Paintings.mehr...
Christoph Grau:
Wann kann ich vorbeikommen?
Meine Verabredung ist ein Atelierbesuch.
Auf dem Weg dorthin denke ich über Dinge nach, die es für mich noch gar nicht gibt. Natürlich, Bilder werde ich zu sehen bekommen. Viele Bilder? Nur wenige, ausgesuchte Bilder? Stehen sie wild gestapelt, das Gemalte zur Wand gedreht? Werde ich sie erkennen können?
Und ich werde etwas sagen müssen. Werde ich etwas zu sagen haben? mehr...